Strom Vergleich 2012


Stromerzeugung

Bei der Stromerzeugung wird Energie in elektrischen Strom umgewandelt. Dieses geschieht zumeist in Stromkraftwerken. In kleinerem Stil kann die Umwandlung von Energie in Strom auch durch Turbinen, Dynamos und Lichtmaschinen erfolgen. Durch Solarzellen kann Wärmeenergie erzeugt werden. Hauptbestandteil und Hauptrohstoff der Stromerzeugung ist in Deutschland immer noch die Kohle. Sie deckt einen Anteil von 43.6% bei der Stromerzeugung ab. 2008 waren in Deutschland folgende Energieträger prozentual an der Stromerzeugung beteiligt: Kernenergie: 23,3%, Kohle: 43,6%, Erdgas: 13,0%, Windkraft: 6,3%, Mineralölprodukte: 1,6%, Wasserkraft: 3,1% und übrige Energieträger: 9,1%.

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2009 gab es an der prozentualen Beteiligung der an der Stromerzeugung beteiligten Energieträger in Deutschland nur geringfügige Änderungen, der Anteil von Braunkohle lag bei 24,6%, Kernenergie dagegen bei 22,6%, Steinkohle bei 18,3%, Erdgas bei 12,9%, Mineralölprodukte bei 2,1%, Wasserkraft bei 3,2%, Windkraft bei 6,3%, Biomasse bei 4,3%, Photovoltaik bei 1,0%, Müllverbrennung bei 0,8% und übrige Energieträger bei 3,9%. Es fällt auf, dass neben Kohle und Kernenergie die alternativen Energieträger wie Biomasse oder Photovoltaik noch sehr geringfügig an der Stromerzeugung in Deutschland vertreten sind.

Obwohl der Kohleanteil bei der Energieerzeugung in Deutschland noch über 40% beträgt, ist das Kohlevorkommen hier zulande endlich und in ein paar Jahrzehnten erschöpft. Die Kernenergie ist daher nach wie vor ein wichtiger aber umstrittener Energiefaktor an zweiter Stelle. Will Deutschland in einigen Jahren die knapper werdende Kohle als Hauptenergieträger ausgleichen, ohne den Anteil an Kernenergie zu erhöhen, ist die prozentuale Aufstockung und staatliche Förderung von alternativen Energieträgern als umweltfreundlicher Ausgleich notwendig. Somit wird sich noch in diesem Jahrhundert ein entscheidender Wandel bei der Stromerzeugung in Deutschland vollziehen.